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Studienteil der Vollversammlung

5+1=Meins®

Intersektionale Sexualpädagogik und Prävention

für Mädchen* und jungen Frauen*

mit Fokus auf den Körper als Empowerment Raum


13. Juni 2019 in Wuppertal | 13.00 – 15.00 Uhr

 

Intersektionale Sexualpädagogik – Was genau bedeutet das? Und warum ist es relevant, unterschiedliche Ausgrenzungskategorien mitzudenken? Warum erleben z.B. Mädchen*, die den negativen Folgen von Rassismus ausgesetzt sind, auch andere Diskriminierungsformen besonders stark? Warum werden wir ständig gefragt, wie Sexualpädagogik mit Musliminnen* funktionieren kann? Und welche Rolle spielt der Körper als Ort für Empowerment und Stabilität?

Im Vortrag wird Souzan AlSabah auf diese Fragen eingehen und Ergebnisse aus jahrelangen NRW-weiten Erfahrungen im Bereich der intersektionalen Sexualpädagogik vorstellen. Ergänzend werden aktuelle Studien und Zahlen herangezogen und näher betrachtet. Dabei wird der Blick für Privilegien und gesellschaftliche Ungleichheiten geschärft und auf sensible Weise mit in den Vortrag einbezogen.

Intersektionale Diskriminierungserfahrungen rufen häufig gleiche Symptome hervor, wie sie bei Menschen mit anderen Formen der Traumatisierung zu beobachten sind. Somit können Diskriminierungserfahrungen eine enorme Auswirkung auf Psyche und Körper der betroffenen Frauen* und Mädchen* haben.
Um die Selbstwirksamkeit zu stärken und sich gut und richtig zu fühlen, auch im Umgang mit (re)traumatisierenden Situationen, kann der Körper effektiv als Schutz- und Kraftort genutzt werden. In welcher Form das möglich ist, und wie junge Frauen* und Mädchen* dabei unterstützt werden können, stellt AlSabah anhand von ein bis zwei Methoden aus dem intersektionalen Sexualpädagogik- und Präventionsprogramm 5+1= Meins® vor. Für die Freude und Lust am Körper.

Das Konzept 5+1=Meins® wurde bereits 2011 von Souzan AlSabah entwickelt und wird seitdem NRW-weit durchgeführt und den Bedürfnissen der Jugendlichen stetig angepasst.


Referentin:

Souzan AlSabah arbeitet seit 2011 bundesweit im Bereich intersektionale Sexualpädagogik, Prävention und Empowerment. Sie ist Entwicklerin des Konzeptes 5+1=Meins® und Gründerin des intersektionalen Frauen*- und Mädchen*- Gesundheitszentrums Holla e.V. in Köln. Alle von ihr konzipierten Methoden und Konzepte sind geprägt durch systemische Ansätze, Körperarbeit und einen sensiblen Blick auf gesellschaftliche Machtstrukturen.


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Information:

Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*arbeit in NRW e.V.

Robertstr. 5a, 42107 Wuppertal

fon 0202.759 50 46

lag@maedchenarbeit-nrw.de

www.maedchenarbeit-nrw.de

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