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Qualifizierung

 

FORTBILDUNG FÜR DIE MÄDCHEN*ARBEIT

QualifizierungsWorkshop
Slut Shaming in der Mädchen*arbeit aus rassismuskritischer Perspektive

 

16. September 2019 in Wuppertal | 10.00 – 17.00 Uhr

 

Slut-Shaming bezeichnet den Angriff auf und die Abwertung von Frauen* und Mädchen* wegen ihres vermeintlich sexualisierten Auftretens, ihrer sexuellen Aktivität oder auch nur wegen bestimmter Kleidungsweisen. Dabei ist die Grenze zwischen gesellschaftlich akzeptablem und unakzeptablem sexuellem Verhalten oder Aussehen einerseits willkürlich, gleichzeitig aber stark verbunden mit Rassismus und anderen Differenzlinien. Unsere Gesellschaft ist geprägt von der Verwobenheit zwischen Sexualisierung und Rassifizierung bzw. Othering, die Frauen* und Mädchen* auf ihre Sexualität und auf einen Objektstatus reduziert. Wie können wir aus einer rassismuskritischen Perspektive Mädchen* in einem positiven, aktiven Umgang mit ihrer Sexualität unterstützen und sie gleichzeitig in ihrer Resilienz gegenüber objektivierender Sexualisierung stärken? Inwiefern kollidieren manchmal diese und weitere Ansprüche?

In diesem QualifizierungsWorkshop schauen wir uns einige Methoden an, um das Thema Slut-Shaming mit Mädchen* aus einer rassismuskritischen Perspektive zu thematisieren. Weiterhin geht es um eine rassimsukritische Reflexion der eigenen Haltung als Fachkraft: Was ist für mich »schlampig« und warum? Welche Körperpraxen und Bekleidungen sind für mich inakzeptabel? Welche Tänze oder Profilbilder möchte ich den Mädchen* eigentlich ausreden? Und wie wirkmächtig ist Rassismus in diesem Zusammenhang? Hierbei wird es viel Raum für Austausch und Fragen geben.

 

Referentinnen*

 

Jinan Dib ist Soziolinguistin und Referentin in der Antidiskriminierungsarbeit. Als politische Bildungsreferentin ist sie bereits seit Jahren sowohl in der außerschulischen Jugendbildungsarbeit als auch in der Erwachsenenbildung tätig. Dabei liegt ihr Fokus auf Rassismus- und Machtkritik, Empowerment, Intersektionalität und Partizipation

 

Ines Nadrowski ist Sexual- und Medienpädagogin. Sie betreibt (queer-)feministischen Aktivismus und Recherchen mit Fokus auf Sexualität und Intersektionalität (aus kritisch-weißer Perspektive) und ist mit dem gleichen Fokus seit 2010 in der Mädchen*arbeit tätig. Ihre thematischen Schwerpunkte sind Sexismus und Slutshaming, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und Prävention sexualisierter Gewalt in digitalen Medien.

 

Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf 16 Menschen begrenzt.

 

Anmeldeschluss: 6.9.2019


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Information:

Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*arbeit in NRW e.V.

Robertstr. 5a, 42107 Wuppertal

fon 0202.759 50 46

lag@maedchenarbeit-nrw.de

www.maedchenarbeit-nrw.de

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