LAGM*A NRW Vision!

Unser Ziel ist es die Erfahrungen, Interessen und Realitäten von Mädchen* und Jugendlichen, die ihre Fragen und Themen in Mädchen*räumen vertreten sehen, in den Mittelpunkt zu stellen.

Vision

Unser Ziel ist es die Erfahrungen, Interessen und Realitäten von Mädchen* und Jugendlichen, die ihre Fragen und Themen in Mädchen*räumen vertreten sehen, in den Mittelpunkt zu stellen.

Wir möchten mit unserem Ziel darauf hinarbeiten, dass politische Entscheidungen und pädagogische Angebote mit und für Mädchen*, jungen Frauen* und weiblich gelesen Jugendliche abgestimmt sind.

Unsere aktuellen fachpolitischen Schwerpunkte beinhalten die Auseinandersetzung mit intersektionalen, queer-feministischen und rassismuskritischen Ansätzen und Perspektiven in und für die Mädchen*arbeit.

Unsere strategische Ausrichtung ist orientiert an Konzepten von Empowerment, Verbündetenarbeit und Privilegienreflexion. Mädchen*politische Arbeit gestalten wir im Sinne machtkritischer Ansätze.

Wir verstehen Mädchen*arbeit und damit Geschlechterreflexion und Rassismuskritik als Querschnittsaufgabe der Kinder- und Jugendarbeit, weswegen wir uns in unterschiedlichen fachpolitischen Zusammenhängen bewegen.

Mädchen*arbeit ist für uns:

Mädchen*arbeit steht für eine Pädagogik, die Lebensrealitäten und Diskriminierungserfahrungen von Mädchen* und als weiblich gelesenen Jugendliche in ihren Mittelpunkt stellt und auf dieser Grundlage Empowerment und Möglichkeitsräume anbietet. In diesem Sinne verstehen wir Mädchen*arbeit auch als Antidiskriminierungsarbeit.

Mädchen*arbeit stellt wesentliche fachliche Grundlagen zur Entwicklung einer allgemeinen, geschlechterreflektierenden Pädagogik in NRW zur Verfügung.

Mädchen*arbeit soll auf diesem Hintergrund intersektional weiterentwickelt und für die verschiedenen pädagogischen Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe fruchtbar gemacht werden. Diese Aufgabe fußt auf folgenden Gesetzen und Richtlinien: Im Sinne der Paragraphen 1 und 9.3 KJHG wird das Ziel der Entwicklung von jungen Menschen zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten, mädchen*spezifisch umgesetzt.

Der Kinder- und Jugendförderplan NRW verlangt im Sinne des Gender Mainstreaming die geschlechtsspezifische Qualifizierung der Kinder- und Jugendhilfe. Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz NRW formuliert in §4 als allgemeine Vorschrift die Förderung von Mädchen* und Jungen* durch geschlechterdifferenzierte Kinder- und Jugendarbeit.